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über uns...

Kulturverein "DorfArt" Böhl-Iggelheim e. V.

Warum denn in die Ferne schweifen - sieh' die Künstler kommen auch zu uns! Das dachten sich im Sommer 1992 einige Kulturbeflissene in der Gemeinde Böhl-Iggelheim und trafen sich zu ersten Vorgesprächen, in denen es darum ging in unserer Gemeinde einen "Kulturverein" zu gründen. Die Meinungen dazu waren höchst unterschiedlich und entsprechend kontrovers waren auch die Diskussionen wenn es darum ging, was "unbedingt gemacht" werden sollte und worauf man "getrost verzichten" könne.

Unter "unbedingt gemacht" gehörten z.B. Ausstellungen, etwas modernere Sachen als die anscheinend hausbackenen Bilder, die da gelegentlich zu sehen waren und "getrost verzichten könne man auf die altüberlieferten Lätare-Umzüge in Iggelheim, denn man fühlte sich modern und ortsübergreifend. Es lief dann doch anders als angedacht und Ausstellungen hat der Verein bisher noch keine auf die Beine gestellt.

Am 23. November 1992 gab es dann im Café Bressler eine kleine Veranstaltung: Gezeigt wurden (reproduzierte) Bilder von Martha Bitsch (Grünstadt) zu denen Bruno Hain Mundarttexte aus seiner Feder rezitierte. Anschließend versammelten sich 25 Interessenten im Nebenzimmer des Cafés zur Gründung des Vereins, dessen Name recht schnell gefunden wurde: "DorfArt" sollte das kleine neugeborene Vereinskind heißen, sollte wachsen und gedeihen und in kunterbunter Abfolge allerhand "Kultur" aufs Dorf bringen.

Das neue Jahr 1993 begann für den Verein am 13. Januar - der erste Stammtisch fand statt! Im vierzehntägigen Rhythmus (bis heute beibehalten!) traf man sich dann in lockerer Runde unterhielt sich über Gott und die Welt und plante künftige Veranstaltungen. Vorschläge waren willkommen, Kontakte zu Künstlern erwünscht und dann gab es als erste offizielle DorfArt-Veranstaltung am 6.2.1993 im Café Bressler eine "Glühweinlesung" - in geänderter Form gibt es diese Veranstaltung bis zum heutigen Tag.

Am 21. März kam dann, worauf man "getrost verzichten" wollte: Lätare. Das DorfArt Motto: Das andere Gesicht. Eigenhändig gestaltete Masken, selbst geschneiderte Gewänder - die Gruppe war ein "Hingucker" und ist es bis zum heutigen Tag. Ob Ur-Ugelo oder Schillerhannes, Die wilde 13 oder Struwwelpeter, Yellow Submarine oder das Katastrophenauto - ohne diese Truppe würde was fehlen.

Mit dem Frankfurter Kurorchester gab es dann ein absolutes musikalisch-kabarettistisches Highlight und fürs Auge gab es eine Fahrt nach Bietigheim-Bissigen zur Picasso-Ausstellung. In diesem Jahr 1993 wurde eigentlich der Grundstein zu den Veranstaltungsbereichen gelegt, die auch heute noch den Verein prägen: 6 Veranstaltungen pro Spielzeit (Herbst/Frühjahr), Kabarett und Ausstellungsbesuche, Lesungen und Musik, die Teilnahme an örtlichen Aktivitäten und natürlich auch das gemütliche Beisammensein. Im 25. Jahr seines Bestehens kann der Verein auf eine recht illustre Künstlerliste blicken: Ob Christian "Chako" Habekost, Bülent Ceylan oder Detlev Schönauer, Das blaue Einhorn, Schöne Mannheims oder Bunt, Ingid Noll, Salim Alafenisch oder Wolfgang Diehl - es wäre müßig und Platz fressend, all jene Künstler namentlich zu nennen, die schon bei DorfArt gastierten . . .

und die jeweilige Vorstandschaft hat immer wieder ihre Nasen im Wind, um ein möglichst vielfältiges und kunterbuntes Jahresprogramm zu erstellen.














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